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„Man nennt mich Okino, Samurai von Terra Karana. Wenn ich gut genug bin, führe ich meine Meister zum Sieg − das ist meine Lebensaufgabe“
— Okino, Ich bin Okino
Terra Karana ist ein riskanter Ort. Gefahr lauert an jeder Ecke, Gewinnen ist unmöglich ... ohne den richtigen Anführer. Ich bin dieser Anführer!“
— Okino, Ich bin Okino

Okino ist eine der Spielfiguren aus Prime Empire in Staffel 12. Er lebte als Samurai in der Zone Terra Karana. Den Spielern, die dort hinkamen, diente er als Führer durch die drei Todesprüfungen der Welt, damit sie die pinke Schlüsselklinge erlangen und das Spiel gewinnen konnten. Er nahm diese Aufgabe sehr ernst und fühlte sich den Spielern, seinen "Meistern", sehr verbunden. Leider scheiterte er wegen ihrer Unfähigkeit und der heimtückischen Programmierung der Spielwelt immer wieder, was ihn stark deprimierte.

Mit den Ninja fand er schließlich jedoch Meister, die er erfolgreich zum Ziel brachte. Durch sie erkannte er auch die Wahrheit über Unagami und Prime Empire und widmete sich seitdem dem Schutz aller anderen, die von ihm tyrannisiert wurden. Wie die meisten Spielfiguren durchquerte er später das Portal in die Realität, um in Ninjago zu leben.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde er ins Spiel eingefügt, um den Spielern, die ihr Abenteuer in Terra Karana begannen, als Führer und Mentor zu dienen. Er trainierte ehrgeizig und schärfte seine Sinne, um dieser Aufgabe so gut wie möglich nachkommen zu können. Unagami sah darin eine Gefahr für seinen Racheplan und programmierte ihn deshalb so, dass er die Aufgabe nie erfüllen konnte und die Spieler, seine "Meister", eine der drei Todesprüfungen der Zone zum Opfer fielen. [1]

Staffel 12[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ich bin Okino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie sich herausstellte, war dies eine unnötige Vorsichtsmaßnahme. Die meisten Spieler, die die Spielwelt nach der Rückkehr von Prime Empire betraten, waren so selbtsicher, nervös oder schlicht unfähig, dass sie ihre Leben praktisch von allein verloren. Okino nahm sich ihr Schicksal dennoch sehr zu Herzen, gab sich selbst die Schuld daran und rammte ihre Schwerter bei seinem Haus in den Sand, um sich für die Zukunft zu motivieren. Obwohl er im Folgenden seine Bemühungen verstärkte, blieb er erfolglos. Ein Spieler, der die Zone betrat, hatte bereits einen Samurai, von dem er einige nützliche Tipps erhielt. Diese setzte er mit seiner nächsten Meisterin um, die sehr fähig und willig war. Gemeinsam schafften sie es bis zum Eingang des Labyrinths des Roten Drachen, wo er dann auch sie verlor. Nun endgültig deprimiert beschloss Okino, seinen Titel und seine Waffe abzulegen und nie wieder einen Meister in den Tod zu führen. In genau diesem Moment betraten die Ninja die Zone.

Im Wald der Verzweiflung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indem sie freundlich und empathisch auf ihn zugingen, könnten die Ninja Okino jedoch überreden, ihnen noch einmal zur Seite zu stehen. Er führte sie daraufhin in den Wald der Verzweiflung und erklärte ihnen, dass sie in dieser lebensfeindlichen Umgebung nichts und niemanden trauen könnten, nicht einmal dem Boden oder den Pflanzen. Kaum hatte er geendet, begegneten sie einigen Büschen der Verzweiflung, die ihre tödlichen Giftstacheln verschossen. Er konnte sie gemeinsam mit den Ninja vernichten, jedoch büßten Cole und Jay dabei jeweils ein Leben ein. Als sie sich weiter in den Wald wagten, wurde das Blattwerk zunehmend dichter und der Wald finsterer. Obwohl Jay mit seinen Credits einige Fackeln besorgte, war der Weg nur schlecht zu erkennen. Um sich abzulenken, fragte Lloyd Okino nach den weiteren Prüfungen. Der Samurai erzählte ihnen daraufhin von dem Roten Drachen, dem grausamen Monster, dass sie am Ende der Zone besiegen mussten.

Einige Zeit später wurde ihr Weg von Gestrüpp versperrt, das Okino als "Fesselranken" identifizierte. Zwar handelte es sich dabei um gewöhnliche Lianen, doch auf der Lichtung hinter ihnen gerieten sie in einen Hinterhalt der Ratten. Mit vereinten Kräften konnten sie die Angreifer in die Flucht schlagen und sogar einen von ihnen gefangen nehmen, verloren dabei jedoch wiederum mehrere Leben. Ritchie, ihr Gefangener, bot an, sie zu einem Glitch zu führen, mit dem sie den Rest des Waldes überspringen konnten. Die Ninja stimmten zu und ließen sich von ihm zum Eingang, einem verbuggten Felsen, führen. Sie versuchten Okino zu erklären, dass er und die ganze Welt um ihn herum nicht real waren, doch er begriff es nicht, weshalb sie beschlossen, ihn zurückzulassen. Glücklicherweise entschied er sich später trotzdem, ihnen zu folgen, denn im Glitch erwartete die Ninja ein Hinterhalt der Rot-Visiere, dem sie selbst mit Okinos Hilfe nur knapp entkamen.

Die Klippen der Panik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem immerhin hatte Ritchie die Wahrheit gesagt: Der Ausgang des Glitches befand sich jenseits des Waldes in der Nähe der Klippen der Panik. Okino folgte den Ninja dorthin, war jedoch durch die ernüchternde Erfahrung mit dem Glitch verwirrt und demotiviert. Sie versuchten zwar, ihn mit Themenwechseln und albernen Witzen abzulenken, konnten seine Laune aber nicht heben. Nichtsdestrotrotz führte er sie zu Schufti, einem Händler, bei dem sie die zum Erklimmen der Klippen benötigte Ausrüstung besorgen konnten. Während sie noch mit ihm verhandelten, erschien jedoch ein weiterer Trupp Rot-Visiere, sodass sie hastig mit dem Aufstieg beginnen mussten. Die Rot-Visiere nahmen mittels ihrer integrierten Schubdüsen die Verfolgung auf, doch es gelang Okino, einen von ihnen auzuschalten, indem er sich von der Felswand abstieß und ihn durch die entstehende Schwungkraft mit seinem Schwert besiegte. Indem die anderen Ninja diese Technik nachahmten und Kai die Kontrolle über eine der Flugdrohnen übernahm, schafften sie es alle unbeschadet über die Klippen. Sie konnten sogar noch einen leicht beschädigten Rot-Visier gefangen nehmen, den sie oben verhörten. Von ihm erfuhren sie, dass Unagami ein Portal an den "Anderen Ort" konstruierte und jeden ihrer Schritte verfolgte. Okino befürchtete, dass er ebenfalls ein Diener Unagamis sein und sie aufhalten könnte, doch Lloyd versicherte ihm, dass dies nicht der Fall sei und sie definitiv weiterhin seine Hilfe bräuchten.

Im Labyrinth des Roten Drachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Okino führte die Gruppe also ins Labyrinth des Roten Drachen, glücklich darüber, dass er in ihnen endlich würdige Meister gefunden hatte. Nachdem sie sich schon auf der Eingangsgeraden gegen einige laserbewehrte Engelsstatuen durchsetzen mussten, machte Okino sie auf die vielen versteckten Gefahren des Labyrinths aufmerksam und aktivierte zum Beweis eine Falle, die Lloyd beinahe ausgelöst hatte. Unter seiner kundigen Führung drangen sie ein gutes Stück ins Innere des Labyrinths vor, als an einer Weggabelung die Welt um ihn herum plötzlich zum Stillstand kam und ein Hologramm Unagamis erschien. Er räumte ein, dass er den Samurai belogen hatte und Prime Empire nur eine Täuschung war, enthüllte aber auch, ein Portal zu bauen, mit dem er ihn und alle anderen Spielfiguren aus der künstlichen Welt befreien wollte. Die Ninja wollten ihn jedoch davon abhalten und seien daher Feinde, er sollte sie nicht weiter unterstützen. Als Okino zweifelte, verwandelte Unagami sich in den Tempeldrachen und forderte ihn auf, seine Pflicht zu tun. Das Spiel lief daraufhin weiter und Okino beschloss, die Ninja vorerst weiterzuführen. Als sie kurz darauf Rast machten, fragte er Lloyd, was sie mit der Schlüsselklinge vorhatten. Er bestätigte, dass sie damit Unagami aufhalten wollten, was Okinos Zweifel zusätzlich verstärkte.

Dennoch führte er sie weiter, bis sie schließlich das Zentrum des Labyrinths erreichten, wo inmitten eines runden Platzes die Schlüsselklinge schwebte. Da der Wächterdrache gerade schlief Jay versuchte, sich heimlich anzuschleichen, weckte das Monster dabei jedoch versehentlich auf, sodass die anderen Ninja ihm zu Hilfe eilen mussten. Okino wollte sich gerade ebenfalls in den Kampf einmischen, als das Spiel um ihn erneut einfror. Unagami schärfte ihm ein, die Ninja sich selbst zu überlassen, andernfalls würde er ihm den Zugang zum Portal verweigern. Als das Spiel kurz darauf weiterlief, sah Okino zunächst tatsächlich nur unbeteiligt zu, wie der Drache die Ninja überwältigte. Schließlich konnte er ihr Leiden jedoch nicht mehr ertragen und griff den Drachen an. Er landete einen Treffer auf seiner Schwachstelle, einem Display auf seinem Rücken, der ihm schweren Schaden zufügte. Die Ninja taten es ihm gleich, sodass sie das Monster schließlich gemeinsam niederringen konnten. An seiner Todesstelle erschien ein Amulett, dass es seinem Träger, wie Okino erläuterte, ermöglichte, den Drachen im Kampf zu beschwören - allerdings nur ein einziges Mal. Daraufhin erschien ihm noch einmal Unagami, um ihm mitzuteilen, dass er das Portal dennoch konstruieren, Okino jedoch zurücklassen werde. Der Samurai ließ sich jedoch nicht einschüchtern, sondern forderte die Ninja auf, ihre Reise fortzusetzen und den Tyrannen aufzuhalten. Er selbst kehrte noch einmal zu seinem alten Haus zurück und rammte dort seine eigene Waffe in den Sand, um von nun an als Ronin unabhängig von Unagami und anderen Meistern eigene Abenteuer zu erleben.

Das Fünf-Milliarden-Wettrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf seinen Reisen kam Okino später doch noch nach Terra Technica, wo er über das Bildschirmsystem das Fünf-Milliarden-Rennen verfolgte, an dem die Ninja teilnahmen. So wurde er Zeuge ihres Sieges und freute sich mit den anderen Spielern und Spielfiguren für sie.

Der Tempel des Irrsinns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er sein Portal mit Nyas Energiewürfel vervollständigt hatte, rief Unagami sämtliche Rot-Visiere für seine Invasion von Ninjago zu sich. Dazu sendete er eine vom Tempel des Irrsinns ausgehende Energiewelle aus, die auch von Okino bemerkt wurde, der sich inzwischen wieder in Terra Karana befand.

Game Over[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter unbekannten Umständen wurde Okino zusammen mit Unagami, seiner Armee und den Ratten nach Ninjago City befördert. Während die Schurken sich sofort auf die Jagd nach Milton Mayer begaben und dabei keine Rücksicht auf die Stadtbewohner nahmen, tat Okino sein bestes, sie zu beschützen. Als Tina Tratsch und Vinny von Ritchie und einigen anderen Ratten umzingelt wurden, vertrieb Okino sie.

Als der bekehrte Unagami später das Portal erneut öffnete, um allen gefangenen Spielern und Spielfiguiren die Freiheit zu schenken, war Okino anwesend und empfing die Neuankömmlinge. Wie die meisten von ihnen blieb er in Ninjago, um ein neues Leben zu beginnen.

Staffel 15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Calm Before the Storm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fähigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Samurai ist Okino ein Meister zahlreicher Kampfkünste, sowohl mit als auch ohne Waffen. Zwar verwendet er in der Serie meist sein Schwert, doch als er dieses für sein Dasein als Ronin ablegt zeigt sich, dass er auch Karate und Teakwondo beherrscht. Um seine Meister möglichst gut unterstützen zu können, betreibt Okino intensives Kraftsporttraining, dass er nach jeder Niederlage verstärkt, was ihm enorme Stärke und Kondition verleiht. Nachdem er vom erfolgreichen Samurai darauf aufmerksam gemacht wird, das die mentale Einstellung genauso wichtig ist wie die körperliche, schärft er außerdem durch Meditation und Mantren regelmäßig seinen Geist. Das verbessert nicht nur seine Reflexe, sondern erhöht auch seine Konzentrationsfähigkeit sehr stark. Eine Fähigkeit, von der besonders die Meister profitieren (könnten), ist seine Vielseitigkeit - er kennt seine Welt und ihre Gefahren in- und auswendig und weis mit ihnen umzugehen, ist gleichzeitig in unvorhergesehen Situationen aber auch sehr anpassungsfähig.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Er teilt sich das Haarteil mit Unagami, bei welchem es allerdings weiß ist.
  • Sein Name ist eventuell eine Anspielung auf die Okinawa-Inseln im Süden von Japan. Dazu würde auch passen, dass dort die historischen Ursprünge von Karate vermutet werden.
  • Okino ist die erste Spielfigur, mit der sich die Ninja in Prime Empire verbünden, gefolgt von Fahrerin Sieben. Beiden helfen sie, aus einer durch ihre Programmierung verursachten Reihe von Niederschlägen zu entkommen und neuen Sinn im Leben zu finden.
  • Er hat als Minifgur denselben Kopf wie Karlof, Scooter und ein Mitglied der Hai-Armee. In der Serie gibt es jedoch leichte Veränderungen zwischen ihnen, und ihre Gesichter werden unterschiedlich animiert.
  • Okinos Minifigur unterscheidet sich ein wenig zwischen Sets und Serie: In den Sets sind seine Beine unbedruckt, in der Serie trägt er eine Art metallene Sandalen. Außerdem ist er in den Sets Besitzer eines kleinen Waffenladens, was in der Serie nicht der Fall ist.
  • Eine verpixelte Version von Okino erscheint auf den Spieleautomaten von Prime Empire in Ninjago, was bedeute könnte, dass er auch ein Teil der 13 regulären Level ist, die vor dem Eintritt in die Spielwelt kommen.
  • Okino ist der einzige Staffel 12-Charakter, zu dem Tommy Andreasen eine Vorabzeichnung anfertigte. Er veröffentlichte diese jedoch nie, da er sie bereits kurz nach Fertigstellung einem Fan schenkte.

Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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