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„Wo Licht ist, wird auch immer Schatten sein!“
— Ultraböses, Der Ultimative Spinjitzu-Meister


Das Ultraböse (im Englischen und manchmal fälschlicherweise auch im Deutschen Overlord) ist Ursprung und zugleich Personifizierung von allem Dunklen in der Welt von Ninjago. Es manifestierte sich aus der Dunkelheit, die entstand, als der erste Spinjitzu-Meister Ninjago und damit das Licht erschuf und beeinflusste seitdem als omnipräsente geistähnliche Entität jegliche böse Tat in dieser Welt. Es kann aber selbst auch diverse weltliche Erscheinungsformen annehmen.

Das Ultraböse ist Teil des Gleichgewichts von Licht und Schatten, das in der Welt von Ninjago unbedingt herrschen muss. Das bedeutet, das Ultraböse kann nie entgültig besiegt werden, kann aber auch selbst nie entgültig über seine Feinde triumphieren. Es beseelte so gut wie alle Antagonisten, die die Ninja jemals trafen (zu den wenigen Ausnahmen zählen z. B. die noch älteren Oni) und konfrontierte die Helden auch einige Male persönlich.

Biografie

Ursprünge

Lange, bevor Ninjago existierte, gab es in der ersten Welt nur zwei Arten von Wesen: Die Oni und die Drachen. Die Drachen besaßen die Kraft der Schöpfung, die Oni die der Zerstörung. Diese Gegensätzlicheit führte zu einem ewig langen und - da beide sich vollkommen ebenbürtig waren - sinnlosen Krieg, der schließlich damit endete, dass ihnen ein Kind geboren wurde, das beide Kräfte vereinte: Der erste Spinjitzu-Meister. Dieser nutzte die ihm vererbten Kräfte und erschuf mit ihnen Ninjago; Die erste Welt, die Licht und Dunkelheit vereinte. 

Eigentlich sollten diese beiden Kräfte immer im Gleichgewicht stehen, doch irgendwann entwickelte die Dunkelheit ein Bewusstsein in Form des Ultrabösen. Dieses war überzeugt davon, die Herrschaft über Ninjago zu verdienen, und verwickelte den ersten Spinjitzu-Meister so in einen neuen ewigen Krieg. Schließlich erkannte es jedoch, dass sie sich vollkommen ebenbürtig waren und erschuf daher zu seiner Unterstützung die Steinsamurai-Armee. Der erste Spinjitzu-Meister realisierte, dass er gegen diese Übermacht nichts ausrichten konnte und spaltete Ninjago so in zwei Insel auf. Die eine, Dunkle Insel, wurde das Reich des Ultrabösen, die andere sein eigenes. Da so das Gleichgewicht wiederhergestellt wurde, konnte das Ultraböse die Insel nicht aus eigener Kraft verlassen und auch nicht verhindern, dass sie während der nächsten Jahrtausende langsam im Meer versank. Dennoch blieb es existent und plante bereits  seine Rückkehr. 

Staffel 2

An dieser Stelle setzt die Serie ein: Der Konflikt Licht gegen Dunkelheit wurde in den Folgejahren durch die Söhne des ersten Spinjitzu-Meisters, den weisen Sensei Wu und den dunklen Lord Garmadon, fortgeführt. Nachdem letzterer erfuhr, dass sein Sohn Lloyd der Auserwählte war, der ihn eines Tages besiegen sollte, setzte er alles daran, dies zu verhindern. Da er seinen Sohn jedoch nicht verletzen wollte, plante er stattdessen, die Ninja, seine Ausbilder und Freunde, zu vernichten. Zu diesem Zweck versicherte er sich zunächst den Gehorsam der Schlangen und erprobte dann verschiedene Mittel, die jedoch allesamt scheiterten.

Lloyds Mutter Misako

Schließlich erfuhr der dunkle Lord eines Tages von einer Insel, die dem, der sie fand, die Kraft verleihen würde, Ninjago zu beherrschen. Also machte er sich mit den Schlangengenerälen im Rattlecopter auf die Suche nach dieser Insel, wurde jedoch von ihnen verraten und über Bord in den Endlosen Ozean geworfen. Die Flut spülte ihn an die Küste einer Insel, wo er zum ersten Mal dem Ultrabösen begegnete. Dieses, in der stark geschwächten Gestalt als schwebende geisteratige Sphäre, erschlich sich sein Vertrauen und führte ihn ins Zentrum der Insel. Dort waren in einem Fels vier Hebel angebracht, die mit seinen vier Armen umzulegen anscheinend Garmadons Schicksal war. Als er es tat, erhoben sich im Meer rundherum Felsspitzen, und auch die Insel selbst wurde von einer solchen emporgehoben - die wahre Dunkle Insel war wieder auferstanden.

Die Steinsamurai

Der Plan des Ultrabösen hatte damit jedoch erst begonnen. Als nächstes ließ es Garmadon einen der höchsten Berge der Insel besteigen. Für diese Prüfung, die er  Lord als Farce ansah, wurde der dunkle Lord belohnt, als er auf dem Gipfel die Dunkle Uhr vorfand. Nachdem er sich den Schattenhelm nahm, der in ihrer Mitte verwahrt wurde, löste er nicht nur den unaufhaltsamen Countdown bis zum ultimativen Kampf aus, sondern erhielt auch die Kontrolle über die Steinsamurai, die mittlerweile, wie vom Ultrabösen vorhergesehen, von den Schlangen wiedererweckt worden waren.

Die Reise zum Tempel des Lichts

Auf Anweisung des Ultrabösen rief Garmadon die Steinsamurai zu sich auf die Insel, wo sie ein Feldlager errichteten und nach einer geheimnisvollen dunklen Substanz schürften. Als Garmadon sich über diese anscheinend sinnlose Tat erregte, erklärte das Ultraböse ihm, bei dieser Dunklen Masse handele es sich um konzentriertes Böses, das selbst den reinsten Menschen zum Dunklen bekehren könnte. 

Der Tempel des Lichts

Trotz dieser Macht fühlte Garmadon sich immer wieder einsam und zweifelte insgeheim an dem Plan. Er versuchte, dies vor dem Ultrabösen zu verbergen, was ihm aber nicht gelang. Mittlerweile hatten die Ninja ebenfalls von der Dunklen Insel erfahren, auf der sich der legendäre Tempel des Lichts befinden sollte, der ihnen Kräfte verleihen würde, mit denen sie die Steinsamurai besiegen könnten. Dort angekommen, fanden sie jedoch eine erdrückende Übermacht an Steinsamurai vor, weshalb sie beschlossen, sich verborgen zu halten. Auf der Suche nach dem Tempel entdeckten sie Garmadons Lager, in welches die Steinsamurai den Falken gebracht hatten, den Zane nun befreien wollte. Er wurde dabei jedoch entdeckt und die anderen Ninja mussten ihm zu Hilfe eilen. Es gelang den Steinsamurai zwar, sie einzukesseln, die Ninja konnten aber dennoch zum Strand fliehen, wo sie sich im Powerbohrer und mit Lloyd auf den Weg zum Tempel machten, den Jay zuvor zufällig auf einem der höchsten Gipfel lokalisiert hatte.

Es folgte eine wilde Verfolgungsjagd zwischen Steinsamurai und Ninja. Letzten Endes gelang es den Ninja jedoch, den Tempel zuerst zu erreichen und dort ihre Elementarklingen zu erhalten, mittels denen sie die Steinsamurai besiegen konnten. Diese konnten zwar fliehen, erlitten jedoch heftige Verluste.

Die dunkle Uhr

Der Countdown bis zum Ultimativen Kampf lief dennoch unerbittlich weiter. Zurück im Lager ließ das Ultraböse die Steinsamurai die Bewachung verstärken, da es einen Angriff der Ninja befürchtete. Diese drangen tatsächlich wenig später in das Lager ein, jedoch in Verkleidung von Steinsamurai, die vermeintlich Misako gefangen genommen hatten. General Kozu fiel auf die Maskerade herein, schickte die angeblichen Samurai zur Dunkle Masse-Mine und brachte Misako zu Garmadon. Dort gelang es ihr, ihren den dunklen Lord abzulenken und so den Helm der Schatten zu stehlen, mittels dem die Ninja die Dunkle Uhr anhalten und so den Ultimativen Kampf aufschieben wollten. Zeitgleich flog die Deckung der Ninja auf, und so folgte eine wilde Jagd zur Uhr. Dort angekommen gelang es Kozu zwar, den Helm zu entwenden, jedoch wurde ihm dieser kurz darauf von einem der rotierenden Ornamente der Uhr aus den Händen geschlagen. Es gelang den Ninja, den Helm auf dem vorgesehenen Sockel zu platzieren - einige Sekunden zu spät. Die Uhr sendete daraufhin einen heftigen Energieimpuls durch die Insel, der den Felsvorsprung, auf dem die Ninja standen, einstürzen ließ, wodurch die Steinsamurai Nya entführen konnten.

Garmadons neue Maschine

Die Uhr sendete außerdem einen Lichtstrahl in Garmadons Lager, aus dem sich eine Sphäre formte, aus der die Superwaffe des Ultrabösen, Garmatron, entstand. Kurz nach dessen Erschaffung kehrten Kozu und die verbleibenden Samurai ins Lager zurück, zusammen mit der gefangenen Nya. Nachdem Garmadon sie mittels der Dunklen Masse zu seiner willenlosen Dienerin gemacht hatte, machten er sich mit Kozu und den Samurai auf dem Garmatron auf den Weg zum Strand.

Nachdem die anderen Ninja zurückbleiben mussten, um Nya aufzuhalten, versuchte Lloyd allein, die Pilotenkanzel des Garmatron zu entern, scheiterte jedoch, was Garmadon genug Zeit verschaffte, die Kanone abzufeuern. Dadurch erreichte der Plan des Ultrabösen seinen Höhepunkt: Die mit Dunkler Masse gefüllten Geschütze tauchten große Teile Ninjagos in Dunkelheit, was das Gleichgewicht verschob und so seine volle Rückkehr ermöglichte. Es besetzte den Körper von Garmadon, der sich daraufhin in eine klauenbewehrte Kreatur mit Drachenmaul verwandelte. Er war tief in seinem Innersten noch immer er selbst, stand aber unter komplett unter Kontrolle des Ultrabösen. Es griff Lloyd einige Male an, erkannte aber, dass sie gleich stark waren und öffnete daher ein Portal nach Ninjago City, das es gemeinsam mit den Steinsamurai passierte und die Ninja allein zurückließ.

Der Ultimative Spinjitzu-Meister

Das Ultraböse genoss seine körperliche Rückkehr, hüllte ganz Ninjago City in Dunkelheit und verwandelte den Garmatron in eine gigantische Festung, auf dessen Spitze es in seiner wahren Gestalt - der eines riesigen schwarzen Drachen - über seinem Reich thronte. Es gelang den Ninja schließlich, ebenfals nach Ninjago zurückzukehren. Sie starteten einen Angriff auf die Festung, bei der jedoch einer nach dem anderen den Vertedigungsmaßnahmen zum Opfer fiel, bis schließlich Lloyd allein dem Ultrabösen entgegentrat. Der uralte Schurke, der sich auf dem Gipfel seiner Macht wähnte, verspottete Lloyd und drängte ihn mit einem Schwall schwarzer Flammen dem Abgrund entgegen. Kurz bevor er fiel, entfesselte Lloyd jedoch sein wahres Potential und wurde so zum Goldenen Ninja, der die ultimative Goldene Kraft besaß. Er stieß das Ultraböse daraufhin seinerseits von der Kante und beschwörte im Fall seinen goldenen Elementardrachen, mit dem er seinen Gegner weiter Angriff. Zornig fauchte das Ultraböse, es sei unbesiegbar, und verwandelte sich selbst in eine gigantische Sphäre reiner Dunkelheit, in der es den Goldenen Ninja verschlang. Dieser gab jedoch nicht auf, konzentrierte seine Kraft, und konnte das Ultraböse so von innen heraus besiegen.

Staffel 3

Das neue Ninjago

Das Ultraböse wurde dadurch jedoch keineswegs elimniert, sondern kehrte lediglich in seine schwache, omnipräsente Form zurück. Nachdem an seiner Todesstelle der Borg Tower errichtet worden war, gelang es ihm unter nicht ganz geklärten Umständen, sich als Virus in dessen Systeme einzuschleusen. Diese Inkarnation, die auch als Digitales Ultraböse bekannt ist, erpresste Cyrus Borg und brachte ihn dazu, die Ninja in den Borg Tower einzuladen, wo es eine tödliche Falle vorbereitet hatte. Der Erfinder arbeitete insgeheim jedoch weiter gegen ihn und stattete die Ninja heimlich mit den Techno-Klingen aus, mit denen sie die unter der Kontrolle des Ultrabösen stehenden Maschinen manipulieren konnten. Als auch Lloyd zum Team stieß, sahen die Ninja sich bereits als Sieger, bis das Ultraböse enthüllte, es wolle nicht die Macht, sondern nur Lloyds Kraft. Durch ein geschicktes Täuschungsmanöver gelang es dem Ninja-Team schließlich, aus der Stadt zu fliehen, während Wu sich gefangen nehmen ließ. Um die Ninja aufzuspüren und seine Herrschaft fortan zu sichern, erschuf das Ultraböse eine Armee Nindroiden, jeder davon ein perfekter Klon von Zane.

Die Kunst, nicht zu kämpfen

Da das Ultraböse es spürte, wenn Lloyd seine Goldene Kraft einsetzte, mussten die Ninja eine Alternative finden. Der durch das Scheiden des Ultrabösen bekehrte Sensei Garmadon brachte ihnen in seinem Kloster die Kunst, nicht zu kämpfen bei, wurde jedoch unterbrochen, als ein Trupp Nindroiden eindrang. Das Team teilte sich daraufhin auf: Lloyd und Garmadon sollten mit einem der Fahrzeuge aus der Samurai X-Höhle fliehen, während der Rest sich auf den Weg zum Kraftwerk von Ninjago City machte, um der Stadt den Strom abzuschneiden und so Ultraböses und Nindroiden gleichermaßen zu eliminieren. Der Plan ging auf: Lloyd und Garmadon wurden zwar vom Ultrabösen mittels des Nindroid-Robodrachen aufgespürt, bevor dieser sie jedoch erreichen konnte, zerstörten die Ninja das Kraftwerk. Das Ultraböse verschwand aus dem Netz und die durch seinen Willen gesteuerten Maschinen schalteten sich ab.

Das innere Gleichgewicht

Dadurch war der uralte Feind jedoch noch immer nicht besiegt: Ein geheimnisvoller Fremder betrieb in den Katakomben des Borg Tower trotz Stromausfalls einige Apparater mit Zitteraalen, darunter auch einen Rechner, in den er das auf einer Festplatte gespeicherte Ultraböse-Virus übertrug. Der geheimnisvolle Fremde belebte mit den Zitteraalen außerdem einige Nindroiden und eine Cyborg-Version von Sensei Wu wieder, die den Schrottplatz der Walkers angreifen sollten, auf dem die Ninja sich versteckt hielten. Auch wenn dieser Angriff letzlich ein Misserfolg war und die Nindroiden die Technoklingen nicht zurückerobern konnten, war der geheimnisvolle Fremde dennoch zufrieden. Seine eigentliche Absicht war es nämlich, die Ninja dazuzubringen, den Falken - den er orten kann - zu Lloyd zu schicken.

Die Legende des Goldenen Meisters

Während die Ninja durch die Schlangen von der Legende des Goldenen Meisters erfuhren, einem uralten Dämon, der sämtliche Elementarkräfte kontrollierte, stahl der gehimnisvolle Unbekannte aus dem Aquarium von Ninjago zahlreiche weitere Zitteraale. Mit diesen belebte er den Rest der Nindroiden wieder, die nun gemeinsam Jagd auf Lloyd und Garmadon machen. Es gelang ihnen, sie im Zentrum von Hiroschis Labyrinth festzusetzen. Lloyd zwar fliehen, wird jedoch vom wiederaktivierten Robo-Drachen gestoppt. Der geheimnisvolle Unbekannte, der sich als Pythor herausstellt, zwingt Lloyd an Bord, wo das Ultraböse ihm seine Kräfte entziehen und so selbst zum Goldenen Meister werden will.

Die Computerwelt

Die Ninja schmiedeten daraufhin einen Plan, um das Ultraböse ein für allemal zu beseitigen: Mithilfe von Cyrus Borg wollten sie in die digitale Computerwelt eindringen und dort die Technoklingen für einen Neustart nutzen, der das Ultraböse-Virus entgültig löschen sollte. Dieser Plan schien auch zunächst zu gelingen, bis die Helden realisierten, dass nicht nur sie die Computerwelt manipulieren konnten, sondern das Ultraböse ebenfalls. Während er im Robo-Drachen also weiter Lloyds Kraft entzog und sein neuer Körper mehr und mehr Gestalt annahm, nahm er die Ninja in der Computerwelt gefangen. Sie konnten sich zwar mit Hilfe von P.I.X.A.L. befreien und zur Konsole für den Neustart vordringen, das Ultraböse verfolgte sie jedoch und nahm eine gigantische Erscheinungsform an, um den für den Neustart benötigten Lichtstrahl zu blockieren. Es gelang den Ninja schließlich jedoch, es zu besiegen, indem sie golden schimmernde Avatare annahmen und mit diesen das Licht an ihm vorbeigeleitet. Das Ultraböse verlor dadurch seine Kontrolle über die digitale Welt, wodurch auch der Robodrache abstürzte und Lloyd sich befreien konnte.

Projekt Arcturus

Das Ultraböse war jedoch immer noch nicht besiegt. Auch wenn der Transformationsprozess abgebrochen worden war, konnte es einen schwachen, schleimartigen Körper annehmen. Da es sich dieser schwachen Gestalt jedoch schämte, verbarg es sich meist in unverdauter Form in Pythors Bauch. Dennoch hatte es bereits einen neuen Plan ausgeklügelt: Obwohl Lloyd seine Goldene Kraft abgegeben hatte, gab es noch eine weitere Quelle: Die Goldenen Waffen des Spinjitzu, die infolge der Zeitreise der Ninja auf dem Kometen Delta V gelandet waren. Die Nindroiden konstruierten unter Pythors Aufsicht also eine gigantische Rakete, die den Decknamen Projekt Arcturus erhielt. Die Ninja bemerkten das Projekt erst sehr spät: Ein Versorgungskonvoi mit Treibstoff für die Rakete wurde von Kai bemerkt und in das geheime Hauptquartier unterhalb von Ouroboros verfolgt. Obwohl dort auch die anderen Ninja dazustießen, konnte das Team den Start der Rakete nicht verhindern, und verbarg sich daher in letzter Sekunde an Bord.

Die Ninja im Weltall

Das Ultraböse, das selbst auf der Erde zurückgeblieben war, bemerkte die Ninja erst später. Als ihm klar wurde, dass die Ninja Unterstützung von ihren Freunden auf der Erde erhielten, schickte er die Nindroiden, um diese aufzuspüren. Die Nindroiden erwischten Wu, Garmadon und P.I.X.A.L. im Büro des Borg Towers, sie konnten aber fliehen und fanden in Garmadons Kloster Zuflucht. Der "Weltraumeinsatz" der Ninja war unterdessen nicht von Erfolg gekrönt: Nachdem sie die Nindroiden mit einer Horde metallfressender Weltrauminsekten abgelenkt hatten, mussten sie feststellen, dass diese auch die Rakete befallen hatten. Während die Nindroiden mit ihren Schubdüsen und den Goldenen Waffen zur Erde zurückkehrten, saßen die Ninja auf Delta V fest.

Der Goldene Meister

Nach ihrer Rückkehr auf die Erde überreichten die Nindroiden dem Ultrabösen die Goldenen Waffen. Dieser schmolz sich ein und fertigte daraus die Goldene Rüstung, die ihn, nachdem er sie anlegte, zum neuen Goldenen Meister machte. Als es den Ninja schließlich doch gelang, auf die Erde zurückzukehren, verwandelte das Ultraböse Ninjago City in eine Festung und übernahm mit einem gigantischen Mech persönlich die Verteidigung. Es spürte die Gruppe in einer der Straßen auf und erzeugte einen gigantischen goldenen Spinjitzu, der alles in der Umgebung einsog. Es gelang den Ninja dennoch, in den Tempel der Tapferkeit zu flüchten, der einen Schutzmechanismus gegen die Goldene Kraft besaß. Das Ultraböse schickte daraufhin die Nindroiden zur Belagerung, während es selbst die ganze Stadt mit einem Netz aus tödlichen goldenen Fäden durchzog. Die Ninja wagten schließlich tatsächlich einen Ausbruch, waren dabei jedoch mit den Rüstungen der Steinsamurai ausgestattet, die immun gegen die Goldene Kraft waren, wodurch sie die Fäden leicht durchtrennen konnten. Ihr Plan, nah genug an das Ultraböse zu gelangen, um ihm die Mini-Pille zu verabreichen, schien zwar zunächst aufzugehen, jedoch warf sich in letzter Sekunde Pythor dazwischen, der dadurch selbst auf klägliche Größe schrumpfte. Daraufhin startete das Ultraböse einen neuen Angriff auf die Ninja, achtete dabei jedoch nicht auf Zane, der sich überraschen auf es stürzte. Indem er sich an den Schulterstücken der Goldenen Rüstung festklammerte, leitete er die gesamte Goldene Kraft auf sich selbst um und vermischte sie mit seiner eigenen Eis-Kraft, die er unter Aufbietung all seiner Kräfte auf das Ultraböse entfesselte. Es kam zur Explosion, die beide auslöschte - Böses und Ninja.

Das Ultraböse kehrte dadurch in seinen ursprünglichen Zustand als omnipräsente Verkörperung der Dunkelheit zurück. Durch die Wiederherstellung des Gleichgewichts war es ihm seitdem nicht mehr möglich, erneut einen Körper anzunehmen.

Fähigkeiten

Das Ultraböse ist Verkörperung alles Bösen in Ninjago und besitzt somit theoretisch alle Elemente, da diese alle für Böses eingesetzt werden können. Solange ein stabiles Gleichgewicht besteht, kann es diese in seiner körperlichen Form nur eingeschränkt anwenden, doch je stärker die Dunkelheit um ihn herum ist, desto stärker ist es selbst. Es ist der einzige bekannte Meister der Dunkelheit und kann diese für unglaubliche Zwecke nutzen, wie er etwa bei seinem Kampf gegen Lloyd in Der Ultimative Spinjitzu-Meister demonstrierte.

Benötigt das Ultraböse einmal mehr Kraft, kann es sich einen weltlichen Körper als "Wirt" suchen und dessen Elementarkräfte übernehmen. Das Opfer steht dann zwar für gewöhnlich komplett unter seiner Kontrolle, bei Personen mit ausgesprochen starkem Willen - wie Garmadon - sind jedoch auch Ausnahmen möglich.

Aussehen

Das Ultraböse kann, wenn das Gleichgewicht es zulässt, unterschiedliche, verschieden starke, Erscheinungsformen annehmen: Die erste, die in der Serie zu sehen ist, ist die einer schwebenden Lichtsphäre, die einer Art rosanem "Gehirn" inmitten einer violetten Wolke entspricht. Dieses "Gehirn" vibriert, wenn das Ultraböse spricht.

Später zwingt es in der Folge Garmadons neue Maschine Lord Garmadon seinen Willen auf. Der dabei resultierende Körper ähnelt zwar grob noch dem von Garmadon, hat jedoch Klauen statt Händen und ein drachenähnliches Maul. Später verwandelt das Ultraböse diesen Körper in seine Urform. Bei dieser handelte es sich um einen riesigen, komplett schwarzen Drachen mit dunkelvioletten Stacheln auf dem Rücken und löchrigen, klauenbewehrten Schwingen.

In der Inkarnation als Virus erschien das Ultraböse auf Computerbildschirmen als ein Paar golden glühender, finster blickenden Augen, die anscheinend aus verschiedenfarbigen Kacheln zusammengesetzt waren. Ähnlich wie die Sphärengestalt vibrierten diese Augen, wenn das Ultraböse sprach.

Die bisher letzte körperliche Gestalt des Ultrabösen war die des Goldenen Meisters. Dabei handelte es sich um einen geisterartigen Körper, der außen schwarz und innen dunkelviolett bis -rot war, und der sich nach unten hin auflöste. Diese Inkarnation trug die Goldene Rüstung und dazu einen schwarzen Helm mit Wangenschutz (das einzige, was nach seinem "Tod") übrigblieb. Sein Gesicht besaß ähnliche Augen wie die des Virus, nur in durchgehendem violett, sowie einen stets verärgert geöffneten Mund.

Auftritte

Sets

TV-Serie

Staffel 2: Der grüne Ninja

Staffel 3: Ein Neustart

Staffel 4: Wettkampf der Elemente

Tag der Erinnerungen (erwähnt)

Trivia

  • Das Ultraböse und Morro sind bisher die einzigen Elementarmeister, die einen anderen Körper besessen haben: Morro den von Lloyd, das Ultraböse den von Garmadon.
  • Es ist zwar einer der ältesten, aber nicht der älteste Gegner, dem die Ninja sich stellen mussten; Die Oni beispielsweise sind älter.
  • Das Ultraböse ist der einzige Charakter in der Serie, der tatsächlich unsterblich ist; Das Böse kann niemals ganz vernichtet werden.
  • Das Ultraböse und Garmadon sind die einzigen Charaktere, die Hauptantagonisten in mehr als einer Staffel waren. Das Ultraböse in den Staffeln 2 und 3, Garmadon im TV-Special und Staffel 9.
  • Wie eine frühe Skizze zeigt (siehe Galerie), sollten die Goldenen Waffen ursprünglich nicht eingeschmolzen, sondern direkt in den Körper des Goldenen Meisters integriert werden.
  • Zusammen mit Clouse und Samukai ist es der einzige Schurke, der weder in Schatten des Ronin noch in The LEGO Ninjago Movie Videogame ein spielbarer Charakter war.
  • Es ist der erste den Ninja feindlich gesinnte Charakter (die verdorbenen Versionen von Nya und Wu nicht miteinbezogen), der gegen sie Spinjitzu nutzt - Garmadon besaß ein Spinjitzu, wandte es jedoch nie gegen sie sondern stets nur gegen Wu an.
  • Über seine ursprüngliche Form herrscht Unklarheit: Laut Misako war es einst ein Geist, doch die offizielle Folgenzusammenfassung von Folge 26 spricht von der Drachengestalt.
  • In den neuen Legacy-Sets besitzt seine Minifigur ein verändertes Design, das Elemente des Goldenen Meisters und des bessenen Garmadon vereint. Dieses Design erschien nie in der Serie und wird daher auch als nicht kanonisch betrachtet.
  • Auch wenn es naheliegend ist: das Ultraböse ist kein Oni.

Galerie


Falls dich dieser Schurke und das Thema Bösewichte generell interessiert, dann kannst du ja mal im Schurken Wiki vorbeischauen. Hier gibt es viele Informationen rund um Bösewichte!

Charaktere und Kreaturen

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Sensei Wu · Cole · Zane · Jay · Nya · Kai · Lloyd
Verbündete: Misako · Dareth · Falke · Cyrus Borg · P.I.X.A.L. · Ronin · Skylor
Ehemalige Verbündete Sensei Garmadon · Dr. Julien

Skelette

Samukai · Wyplash · Kruncha · Frakjaw · Chopov · Nuckal · Krazi · Bonezai

Schlangen

Anacondrai: Arcturus · Pythor P. Chumsworth I. · Pythor P. Chumsworth II. · Pythor P. Chumsworth III.
Beißvipern: Fangtom · Fangdam · Fang-Suei · Snappa
Giftnattern: Acidicus · Lizaru · Spitta · Lasha · Zoltar
Würgeboas: Skalidor · Bytar · Chokun · Snike
Hypnokobras: Skales · Slithraa · Mezmo · Rattla · Selma · Kleiner Skales
Andere: Großer Schlangenmeister · Clouses Schlange · Clancee · Schlangenschurke

Steinsamurai

Schöpfer: Das Ultra-Böse
General Kozu · Großer Steinsamurai

Nindroiden

Schöpfer: Cyrus Borg
Böse: General Cryptor · Min-Droid
Gut: Nindroiden-General

Anacondrai-Anhänger

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Vex

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Andere

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Böse: Garmadon · Weißer Hai · Haimonster Schütze
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Charaktere: Blackmarrow · Hardhead · Skeleton Engineer · Skeleton Mad Scientist
Kreaturen: Bone Beetle · Bone Vulture · Bone Wolf

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